Galerie 64 Imelda Steiger
Nach dem Regen - Gemälde Nr. 585
Nach dem Regen - Gemälde Nr. 585
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Masse des Bildes:
Breite : 50 cm
Höhe: 70 cm
"Nach dem Regen"
Nach dem Regen liegt die Landschaft noch in ihrem feuchten Schweigen. Ein milchiges Licht zieht wie Nebel zwischen den Halmen auf und hebt sich aus dem moosigen Grün, als würde der Boden selbst ausatmen. Überall kleben Tropfenspuren: Spritzer, Rinnsale, kleine Punkte wie Samen oder Regentropfen, die noch in der Luft hängen. Links wächst eine wilde Wiese aus Strichen und Schatten empor – zart, ungeordnet, lebendig. Rechts verdichtet sich das Bild zu dunkler Erde und Buschwerk, schwer vom Wasser, durchsetzt von glimmenden Farbresten, als hätten sich Blätter und Humus ineinander gerieben.
Die Oberfläche wirkt wie verwitterte Rinde: rissig, geschichtet, voller Spuren. Man meint den Geruch von nassem Gras zu spüren, das Kühle auf der Haut, das erste helle Aufbrechen nach dem Guss. Es ist dieser Moment kurz danach – wenn die Natur noch glänzt, bevor sie wieder trocken wird – und das Licht für einen Augenblick so still steht, dass alles möglich scheint.
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