Galerie 64 Imelda Steiger
Feenwald - Gemälde Nr. 386 Infolge Ausstellung im Moment nicht verfügbar
Feenwald - Gemälde Nr. 386 Infolge Ausstellung im Moment nicht verfügbar
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Masse des Bildes:
Breite : 60 cm
Höhe: 60 cm
„Feenwald“ wirkt wie ein Blick durch einen Schleier – als hätte der Wald beschlossen, sich nur halb zu zeigen. Über dem Bild liegt ein milchiger Nebel aus Grau und Lavendel, der alles weichzeichnet und zugleich geheimnisvoll auflädt. Darunter glimmen moosige Grüntöne und kühles Türkis wie feuchtes Licht, das aus dem Boden steigt – als würde die Erde selbst leuchten.
Aus den Farbschichten ziehen senkrechte Läufe und Tropfspuren nach unten, wie Baumstämme, Rindenrisse oder Regen, der an unsichtbaren Ästen hängt. Dazwischen flackern weiße Sprenkel und Perlen – Feenstaub, Glühwürmchen, kleine Zeichen einer Präsenz, die man eher spürt als sieht. Besonders im Zentrum öffnet sich eine hellere, fast leuchtende Zone: ein Andeutung von Portal, ein Atemzug Licht, der verspricht, dass hinter der Oberfläche noch etwas wartet.
Die Texturen wirken rau und lebendig, als seien sie über Jahre gewachsen: Schichten, Kratzer, zarte Schleier, dunkle Schattenräume. Nichts ist eindeutig – und genau das fesselt. Man bleibt hängen zwischen Dämmerung und Zauber, zwischen Schutz und Unruhe, als würde der Wald flüstern: Komm näher – aber nur, wenn du bereit bist, dich zu verlieren.
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